• Auf die Lichtverhältnisse kommt es an

    Geht es um gesunde und gut aussehende Pflanzen, ist der Faktor Licht sehr wichtig. Daher ist auf eine gute Belichtung bei Zimmerpflanzen zu achten. Bekommt eine Pflanze zu wenig Licht, kann es zu extremem Längenwachstum kommen. Der Fachmann spricht in diesem Fall von einer Vergeilung. Zudem kann dies eine schnelle Alterung fördern. Das wiederum führt natürlich zu einem unschönen Aussehen.

    img_0016Natürlich kann man eine Pflanze auch zu viel Licht aussetzen. Das passiert meist, wenn die Pflanze direkt an einem Fenster steht. Es kommt zum Brennglaseffekt. Es gibt aber Richtlinien, an die man sich halten kann, um abzuschätzen, wie viel Licht die Pflanze benötigt. Handelt es sich um kleine, sehr bunte  und dicke Blätter, benötigt die Pflanze recht viel Licht.

    Fällt zu wenig natürliches Licht in Räume, muss für ein entsprechendes Kunstlicht zur Verfügung gestellt werden. Eine solche Beleuchtung richtet sich natürlich nach der Pflanzenart. In der Regel sollte die die Leuchtkraft aber mindestens 400 Lux betragen. Bitte beachten: Große Pflanzen wachsen zum Licht hin. So kann es passieren, dass sie kleineren Pflanzen das Licht wegnehmen. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass bei den verdeckten und kleineren Blätter ebenfalls 400 Lux ankommen. Ein zweiter Faktor, den es zu beachten gilt, ist die tägliche Beleuchtungszeit. Man empfiehlt zwölf bis 14 Stunden. Eine Zeitschaltuhr ist bei Kunstbeleuchtung ratsam. Für eine künstliche Pflanzenbeleuchtung eignen sich am besten Leuchtstofflampen der Lichtfarben 830 und 840. Eine Alternative sind Quecksilberdampflampen.

    Der Faktor Licht
    Pflanzen sind in ihrer Atmung dem Menschen nicht unähnlich. Wie wir benötigen sie Sauerstoff zum atmen. Das Kohlendioxid, das wir beim Ausatmen ausscheiden, benötigen Pflanzen wiederum für ihre Photosynthese. Erhalten die Pflanzen von einem beider Gase zu wenig, ist die Entwicklung nicht optimal. Die Hydrokultur hat bei diesem Punkt den Vorteil, dass es im Gegensatz zu anderen Substraten zu keinen Strukturveränderungen kommt. Die so genannte Substratverdichtung, die nach Jahren der Nutzung auftreten kann und das Wachstum der Pflanze negativ beeinflusst, ist bei der Hydrokultur so gut wie ausgeschlossen. Und nur deswegen ist eine optimale Sauerstoffversorgung der Wurzel sichergestellt.

    Pflanzen wirken, entgegen anderen Behauptungen, als Zimmerluftverbesserer. Das belegen viele Untersuchungen. Die Pflanzen atmen zwar ebenfalls Sauerstoff, doch sie nehmen auch Schadstoffe aus der Luft auf. Nikotin etwa. Es existieren sogar schon Luftfilter mit Hydrokulturpflanzen.




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